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Kia Sorento - Heck- und Seitenansicht - bei Aktuelle Auto News

Kia Sorento

Power, Raum und Praxisnutzen in einem Paket

Der Kia Sorento ist kein Auto für Zwischendurch, sondern ein SUV, das auf den ersten Blick Größe, Kraft und Nutzwert verkörpert.

Mit knapp fünf Metern Länge und einem klaren Fokus auf Vielseitigkeit adressiert er Familien, Vielfahrer und alle, die ein Auto brauchen, das mehr kann als nur den Alltag zu bedienen. Schon die Tatsache, dass er als Diesel, Hybrid und Plug-in-Hybrid erhältlich ist, zeigt, dass Kia mit diesem Modell keine halben Sachen macht.

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Kia Sorento
Kia Sorento – Front- und Seitenansicht


Die Zielgruppe ist eindeutig:
Menschen, die ein robustes, geräumiges und technisch modernes Fahrzeug wollen, ohne dafür gleich in die Luxusliga wechseln zu müssen. Der Sorento ist ein Statement für alle, die Anhänger ziehen, viel Gepäck transportieren oder regelmäßig lange Strecken fahren. Er bringt die Substanz eines Full-Size-SUVs, ohne dessen unhandliche Dimensionen und überzogene Preise.

Mit seinem kantigen Design, seiner imposanten Präsenz und der breiten Auswahl an Antrieben setzt der Sorento Akzente. Er spricht Fahrer an, die sich nicht mit halben Lösungen zufriedengeben, sondern einen SUV verlangen, der Arbeitstier und komfortabler Reisewagen in einem ist. Kia positioniert den Sorento als Werkzeug für den Alltag, das zugleich ein modernes Aushängeschild der Marke darstellt.

Design mit Muskelspiel

Breit, kantig, dominant – der Sorento lässt keine Zweifel daran, dass er als echter SUV auftritt. Die Front trägt das markentypische Tiger-Nose-Design, flankiert von markanten LED-Scheinwerfern und einer steil stehenden Motorhaube. In der Seitenansicht zeigen sich klare Schultern, große Radkästen und ein gerader Dachverlauf, der bis zum Heckspoiler reicht. Alles wirkt robust und klar gezeichnet, ohne überflüssige Showeffekte.

Die Maße sprechen für sich: 4,81 Meter Länge, 1,90 Meter Breite und 1,70 Meter Höhe. Mit einem Radstand von 2,82 Metern schafft der Sorento ein großzügiges Raumgefühl, das sowohl Insassen als auch Gepäck zugutekommt. Er gehört damit zu den größten SUVs seiner Klasse, bleibt aber noch unterhalb der Dimensionen von Full-Size-SUVs. Sein Gewicht liegt je nach Antrieb zwischen 1,900 und 2,200 Kilogramm, was die Substanz des Fahrzeugs unterstreicht.

Auch praktisch überzeugt der Sorento: Im Fünfsitzer-Konzept fasst der Kofferraum satte 910 Liter, mit umgeklappter zweiter und dritter Sitzreihe wächst das Volumen auf bis zu 2.100 Liter. Selbst mit sieben Sitzen bleiben noch 179 Liter übrig. Damit setzt Kia Maßstäbe in seiner Klasse, zumal die Ladekante niedrig ist und die Heckklappe elektrisch bedient werden kann.


Drei Motorisierungen für jede Lage

Der Sorento ist in gleich drei Antriebsvarianten erhältlich – Diesel, Hybrid und Plug-in-Hybrid. Jede Version bringt eigene Stärken mit und bedient unterschiedliche Fahrerprofile. Der Diesel ist die klassische Wahl für Langstrecken und Anhängerbetrieb, der Hybrid für Alltag und Effizienz, der Plug-in-Hybrid für moderne Mobilität mit elektrischer Reichweite.

Der 2,2-Liter-Diesel leistet 194 PS und liefert 440 Nm Drehmoment zwischen 1.750 und 2.750 U/min. Damit zieht er souverän durch, besonders mit dem 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Bis zu 2.500 Kilogramm Anhängelast machen ihn zur ersten Wahl für Fahrer mit Bootstrailer, Wohnwagen oder Pferdeanhänger. Der Verbrauch liegt im Schnitt bei rund 6,6 Litern pro 100 Kilometer, was für ein Fahrzeug dieser Größe effizient ist.

Der Hybrid setzt auf einen 1,6-Liter-Turbobenziner in Kombination mit einem Elektromotor. Zusammen ergeben sich 230 PS und 350 Nm Drehmoment. Das 6-Gang-Automatikgetriebe sorgt für harmonische Schaltvorgänge, während der Durchschnittsverbrauch bei 5,7 Litern liegt. Der Plug-in-Hybrid geht noch einen Schritt weiter: 265 PS Systemleistung, 350 Nm Drehmoment und eine 13,8-kWh-Batterie, die für 57 Kilometer elektrische Reichweite sorgt. Damit lassen sich Pendelstrecken komplett elektrisch absolvieren, ohne auf Langstreckentauglichkeit zu verzichten.

Technik und Sicherheit im Detail

Kia hat den Sorento mit einer breiten Palette an Sicherheitssystemen ausgestattet. Serienmäßig sind Notbremsassistent, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung und Müdigkeitserkennung an Bord. Optional kommen ein Abbiegeassistent, ein Totwinkelwarner mit Monitoranzeige und ein Querverkehrswarner hinzu. Damit ist der Sorento auf einem Niveau, das in dieser Klasse inzwischen erwartet wird.

Das Lichtsystem besteht aus modernen LED-Scheinwerfern, die optional als Matrix-Version verfügbar sind. Hinzu kommt eine 360-Grad-Kamera, die das Rangieren erleichtert, sowie ein Autobahnassistent mit teilautomatischer Spurführung. Bei Crashtests erreicht der Sorento durchweg solide Ergebnisse, was auch am steifen Aufbau und den umfassenden Airbags liegt.

Technologisch ist der Sorento ebenfalls vorne dabei. Ein digitales 12,3-Zoll-Kombiinstrument, ein 10,25-Zoll-Infotainment mit Navigation und Over-the-Air-Updates sind verfügbar. Für Musikfreunde gibt es ein optionales BOSE-Soundsystem mit zwölf Lautsprechern. Auch die App-Steuerung inklusive Vorklimatisierung und Ladeplanung beim Plug-in-Hybrid unterstreicht den modernen Anspruch.

Innenraum mit Platz für alle

Bis zu sieben Sitze machen den Sorento zum Allrounder für Familien und Vielreisende. In der dritten Reihe sitzen Erwachsene nur auf kurzen Strecken bequem, für Kinder reicht der Platz jedoch aus. Die zweite Reihe überzeugt mit viel Beinfreiheit und optionaler Sitzheizung. Vorne gibt es elektrisch einstellbare Sitze, auf Wunsch mit Belüftung, Memory-Funktion und hochwertiger Lederausstattung.

Die Materialqualität hat sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Kia setzt auf weiche Oberflächen, stimmige Dekore und eine solide Verarbeitung. Besonders in der Platinum-Ausstattung wirkt der Innenraum fast schon luxuriös, mit BOSE-Soundsystem, Head-up-Display und Ambientebeleuchtung. Der Spirit-Trimm bietet einen gelungenen Mittelweg zwischen Preis und Ausstattung.

Das Raumangebot ist eine der größten Stärken des Sorento. Mit bis zu 2.100 Litern Stauraum, cleveren Ablagen und durchdachter Variabilität zeigt er sich im Alltag flexibel. Elektrische Heckklappe, umklappbare Rücksitze und zahlreiche USB-Anschlüsse erhöhen den Nutzwert zusätzlich.

Fahrgefühl zwischen Kraft und Komfort

Das Fahrwerk setzt auf eine Kombination aus McPherson-Vorderachse und Mehrlenker-Hinterachse. Diese Technik sorgt für eine gute Balance aus Komfort und Stabilität. Besonders der Plug-in-Hybrid profitiert vom tiefen Schwerpunkt durch die Batterie, was die Straßenlage verbessert. Der Diesel wirkt dagegen klassisch straff und überzeugt mit hoher Stabilität unter Last.

Die Bremsanlage ist rundum mit innenbelüfteten Scheiben ausgestattet und liefert zuverlässige Verzögerung auch bei hoher Zuladung. Das Lenkgefühl ist eher komfortbetont, bleibt aber präzise genug für Autobahn und Stadtverkehr. Die Fahrmodi Eco, Sport und Smart verändern Gasannahme, Schaltstrategie und Lenkunterstützung spürbar.

Akustisch macht der Sorento einen erwachsenen Eindruck. Der Diesel bleibt im Innenraum zurückhaltend, der Hybrid angenehm leise, der Plug-in-Hybrid nahezu lautlos im Elektromodus. Auf der Autobahn überzeugt er mit stabiler Straßenlage, geringem Wankverhalten und solider Langstreckentauglichkeit.

Preise und Konkurrenz im Blick

Preislich startet der Sorento als Hybrid bei etwa 47.000 Euro. Der Diesel liegt bei rund 49.000 Euro, der Plug-in-Hybrid bei 56.000 Euro. Für ein SUV dieser Größe ist das konkurrenzfähig, zumal Kia in allen Versionen eine umfangreiche Serienausstattung bietet.

Konkurrenten wie der Hyundai Santa Fe, Skoda Kodiaq oder Toyota Highlander spielen in derselben Liga. Der Sorento punktet gegenüber vielen Rivalen mit seiner breiten Antriebsauswahl und dem riesigen Platzangebot. Besonders die Dieselvariante mit 2,5 Tonnen Anhängelast bleibt ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Segment.

Dennoch gibt es Kritikpunkte: Das Infotainment-System kann gelegentlich mit Software-Bugs auffallen, und die Haltbarkeit der Batterie im Plug-in-Hybrid bleibt ein Fragezeichen. Wer sich für den Sorento entscheidet, bekommt ein starkes Gesamtpaket – sollte aber bereit sein, bei Updates und Service aufmerksam zu bleiben.


Maserati MC20 - Vogelperspektive

Kia Sorento
Kia Sorento – Heck- und Seitenansicht auf der Straße

Blick in die Zukunft

Kia verfolgt mit dem Sorento eine klare Strategie. Während die Nachfrage nach SUVs ungebrochen bleibt, muss das Modell immer effizienter, sicherer und vernetzter werden. Künftige Updates dürften noch stärkere Elektrifizierung und digitale Features bringen. Ein vollelektrischer Sorento ist in den nächsten Jahren nicht ausgeschlossen.

Die Plattform ist flexibel genug, um weitere Anpassungen aufzunehmen. Mit Hybrid- und Plug-in-Technik ist der Sorento bereits heute ein Baustein der Kia-Strategie hin zur emissionsärmeren Mobilität. Dennoch bleibt der Diesel für viele Kunden ein wichtiger Faktor, solange Ladeinfrastruktur und Batterietechnik nicht flächendeckend überzeugen.

Der Sorento zeigt, dass Kia längst mehr als nur Preis-Leistung liefern kann. Mit diesem SUV tritt die Marke selbstbewusst gegen europäische und japanische Platzhirsche an. Für Käufer bedeutet das ein vielseitiges, starkes und ehrliches Auto, das in seiner Klasse kaum Schwächen zeigt – außer vielleicht der, dass er mit seiner Größe im Stadtverkehr nicht immer handlich bleibt.

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